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Schiff MS Coral 1 |
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Wir bezogen unsere Zimmer und anschließend empfing uns unser Reiseleiter, um uns näheres über das Schiff, die Ausflüge und die Kosten zu erzählen. Wir übernachteten an Bord.Am 20.08.2004 begannen unsere Ausflüge. Am ersten Tag schauten wir uns den Kranaktempel und den Luxortempel an. Wir fuhren gegen 07:30 Uhr mit einem klimatisierten Bus zum Karnaktempel. Karnak ist ein kleiner Vorort von Luxor. |
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Im Haupttempel wurde vor dem Sesostris I.-Tempel ein prachtvoller Vortempel erbaut. Hatschepsut errichtete hier ihre 30,43 Meter hohen Obelisken, die jedoch von Thutmosis III. durch eine Ummantelung verdeckt werden sollten. |
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Danach ging es weiter zum Luxortempel, eine wunderschöne Tempelanlage in der Innenstadt von Luxor. |
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Im Mittleren Reich und der Thutmosidenzeit wurde bereits das Tempelhaus errichtet. Teilweise sieht man noch Überbleibsel in den Wänden des Neubaus. Der 4 x 4 Säulen große Saal wurde von Amenophis III. errichtet und bildet die Front des Tempels. Der letzte, von Tutanchamun und Haremhab vollendete Bauteil ist die berühmte Kolonnade von 2 x 7 Papyrus-Kapitellsäulen. Ramses II. errichtete unter anderem einen Säulenhof und 2 Obelisken, von denen einer heute in Paris auf dem Place de la Concorde steht. Weiterhin findet man von ihm erbaute 16 Ka-Statuen. Amenophis III fügte noch fünf weitere Granitkolosse hinzu, womit der Tempel eine Länge von 254 Metern erreicht. Bei der Freilegung des Tempels (ab 1885) wurden 21 zum Teil unbeschädigt erhaltene Königs- und Götterstatuen gefunden, die heute im Luxor-Museum zu finden sind. |
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Danach ging die Fahrt weiter zum Tal der Könige. Ich hatte dabei schon ein mulmiges Gefühl im Magen, da dies der Ort war, wo vor einigen Jahren der Anschlag stattfand. Aber es gab überall Polizei, das bietet zwar keine hundertprozentige Sicherheit, aber man selber fühlt sich etwas sicherer. |
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Wissenswertes: Gegründet bzw. eingeführt wurde diese Art Gräber, die in die Berge hinein führen, von Thutmosis I., der damit eine 1700 Jahre andauernde Tradition brach und somit neue (Bestattungs-)wege ging, um durch diese unauffällige Art gegenüber den Pyramiden und imposanten Bauwerken davor, den Grabräubern zu entgehen. Doch trotz der Abgelegenheit des Ortes in der Wüste wurden die Gräber bereits im Altertum geplündert. Als einziges Königsgrab entging das des Tutanchamun den Plünderern. Einige andere Gräber überstanden die Zeit ebenfalls verschlossen, allderdings alles keine Königsgräber und an der Zahl nur sehr wenige. |
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Dieser einmalige, aus feinem Kalkstein erbaute Terrassentempel der Königin Hatschepsut befindet sich in Deir-el-Bahari. |
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Danach fuhren wir zur Alabaster - Factory, um uns anzuschauen wie Bilder aus Alabaster hergestellt werden. Danach ging es zurück zum Schiff. Nach dem Mittagessen, so gegen 14:00 Uhr, legte das Schiff ab und wir fuhren nach Edfu. Wir hielten mal kurz in Esna an, da wir eine Schleuse vor uns hatten. Nach einiger Wartezeit fuhren wir weiter und kamen irgendwann in der Nacht in Edfu an. |
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Nach kurzem Aufenthalt und Informationen über diesen Tempel seitens unseres Reiseführers fuhren wir mit den Kutschen zurück zum Schiff. Gegen 10:45 Uhr legte das Schiff ab nach Kom Ombo, wo wir gegen 17:00 Uhr ankamen. Um 18:00 Uhr schauten wir uns den Kom Ombo Tempel an. |
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Nachdem wir wieder auf dem Schiff angekommen waren, fuhren wir weiter nach Assuan, wo wir irgendwann abends gegen 22:00 Uhr ankamen. |
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Vom Assuan-Staudamm hat man eine gute Sicht auf den Kalbsha-Tempel. Wir fuhren mit dem Bus weiter zu einer Motorboot-Anlegestelle. Von dort aus fuhren wir mit einem Motorboot zum Philae-Tempel, der auf einer Insel liegt. |
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Nach einem kurzen Abstecher in einer Parfümerie, wo wir über uns eine Verkaufsshow ergehen lassen mussten, fuhren wir wieder zurück zum Schiff. Gegen 13:00 Uhr gab es Mittag. Um ca. 15:30 Uhr fuhren wir mit einer Feluka zum botanischen Garten. |
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Am 24.08.2004 stand fakultativ Abu Simpel auf dem Programm. Dieser Tagesausflug kostete 75 Euro. Ist zwar ziemlich teuer, aber es hat sich allemal gelohnt. Es war sehr faszinierend die Tempelanlage nicht nur auf Bildern zu sehen. Wir fuhren sehr früh ca. 04:00 Uhr von Assuan los. Der Weg war 280 km bis nach Abu Simbel. Die Fahrzeit betrug 3 Stunden. Wir kamen 07:00 Uhr dort an. Ich fand es sehr gut, dass wir so früh unterwegs waren, da es schon 30 Grad waren und die Mittagshitze fast unerträglich wäre. |
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Wir fuhren gegen 10:00 Uhr zurück nach Assuan und kamen 13:00 Uhr am Schiff an. Der restliche Tag war zur freien Verfügung. Wir sind auf den Basar von Assuan gewesen und haben uns von den Einheimischen belästigen lassen. Nach einer Stunde hatten wir genug und wir gingen wieder zurück zum Schiff. Man traf sehr viele Leute, die einen mit Geldtauschgeschäften übers Ohr hauen wollten. Die Preise sind anfangs sehr überteuert, also wer gut und gerne handelt, müsste sich da wohl fühlen. Anfangs war ich gehemmt, aber nach einiger Zeit hat das auch mir Spaß gemacht. Ich bin sicher, dass, egal wie man handelt, der Händler immer noch viel zu viel Gewinn macht. |
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Am 26.08.2004 fuhren wir mit dem Bus zu unserem Anschlussaufenthalt nach Hurghada zurück. Wir verbrachten eine Woche in einer wunderschönen Ferienanlage am Roten Meer, dem Palm Beach Resort. Der einzigste Nachteil war die Entfernung zur Innenstadt. Aber es fuhren jeden Tag Busse und Taxen zum günstigen Preis dorthin. Gegen Mittag durften wir unser Zimmer beziehen. |