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1. Tag Anreise Hanoi:
Unsere Reise begann am 09.04.2007. Ich flog von München nach Frankfurt, wo ich meine beiden Freunde Steffen und Mirko traf, die aus Leipzig zugestoßen waren. Mit der Thai Airways flogen wir gegen 15:00 nach Bangkok. Nach zweistündigen Aufenthalt ging es weiter nach Hanoi. Gegen 12:00 Uhr landeten wir auf den Flughafen von Hanoi, wo uns schon unser erster Reiseleiter empfing. Wir fuhren zu unserem ersten Hotel, indem wir die nächsten zwei Nächte verbringen werden. Auf den Weg dorthin konnte wir schon erste Eindrücke sammeln, vor allem was den Verkehr anging, später mehr dazu. Den restlichen Tag hatten wir zur freien Verfügung, den wir ausgibig nutzten, um Hanoi besser kennen zu lernen.

Unser erstes Hotel: Green Park Hotel in Hanoi

Lage
Das Green Park Hotel Hanoi liegt im Herzen von Hanoi in der Nähe des Leninparks und des Sees Thien Quang.
Zimmer
Geräumige, schön möblierte Gästezimmer mit moderner Ausstattung.
Restaurant
In diesem Hotel gibt es ein Restaurant, das für alle Mahlzeiten sorgt. Lokale vietnamesische Küche sowie einige internationale Gerichte werden serviert

Allgemeines
Ein unaufdringliches Hotel an einer geschäftigen Straße, das einen komfortablen Rückzugsort bietet. Das Hotel bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis in zentraler Lage.
Hotelbeschreibung :
Klimaanlage Kabel-/Satellitenfernsehen Fön Zimmersafe Minibar Modemanschluss "Pay per View"-Filme Bad Radio Tee- und Kaffeezubereitung Telefon Fernseher
Zimmerausstattung :
Kinderbetreuung Business-Center Cocktail-Bar Concierge Hallenbad Waschsalon Aufzug Parkplatz (gegen Gebühr) Rezeption Restaurant Zimmerservice

2. Tag Hanoi:
Am zweiten Tag fuhren wir gegen 08:30 Uhr los. Erste Station war das Ho Chi Minh Mausoleum. Wir besichtigten, den noch heute sehr populären, Ho Chi Minh, der in dieses Mausoleum einbalsamiert wurde. Danach liefen wir durch den Palast, dort konnten wir sehen wie Ho Chi Minh lebte.

Ho Chi Minh (* 19. Mai 1890; † 3. September 1969) war ein vietnamesischer Revolutionär und Staatsmann, Premierminister (1945-1955) und Präsident (1955-1969) der Demokratischen Republik Vietnam.
Ho Chi Minh wurde nicht unter diesem Namen geboren, sondern nahm ihn erst 1942 an, wenige Jahre vor der Unabhängigkeitserklärung Vietnams. "Ho Chi Minh" (in etwa: "jener, der erleuchtet", "der die Erleuchtung bringt") war ursprünglich nur einer seiner zahlreichen Decknamen. Er gab sich zu dieser Zeit als chinesischer Journalist aus, behielt den Namen aber später.
Da Ho Chi Minh bis zu seiner Präsidentschaft viel im Untergrund arbeitete, seit seiner ersten Abreise aus Vietnam von der französischen "Sûreté" (der Sicherheitspolizei) und anderen Geheimdiensten verfolgt wurde, verwendete er ständig neue Namen. Es wird vermutet, dass ihm bis zu 50 Pseudonyme zugerechnet werden können. Erschwert wird die Forschung dadurch, dass Ho zeitlebens äußerst geheimnisvoll mit seinen Namen und seiner Vergangenheit umging: Selbst zu dem Decknamen "Nguyen Ai Quoc", unter dem er ein bekanntes Komintern-Mitglied in Moskau und Paris gewesen war, wollte er sich später jahrelang nicht bekennen.

Ho Chi Minh Mausoleum und - Palast:

Genau an jener Stelle, der der Ho Chi Minh am 2.9.1945 vor 500 000 Menschen die Unabhängigkeitserklärung verlas, steht heute mit dem Ho Cho Minh-Mausoleum das beherrschende Gebäude des Platzes. Der zwischen 1973 und 1975 errichtete riesige Klotz aus grauem Marmor ist vermutlich das genaue Gegenteilvon dem, was sich der stets bescheidene Ho Chi Minh als letzte Ruhestätte gewünscht hatte. In seinem Testament hatte er ausdrücklich verfügt, eingäschert zu werden. Seine Asche sollte ohne große Feierlichkeiten auf einem Hügel begraben werden Doch war der Staatsgründer den Partei-Obersten gerade in seinem Todesjahr 1969. als der Vietnamkrieg seinen Höhepunkt erreicht hatte, als Indentifikationsfigur zu wichtig, als daß sie ihm diesen letzten Wunsch erfüllen konnten.

Ho Chi Minh Palast

Einsäulen Pagode

Gegen 10:00 Uhr fuhren wir weiter zum Literaturtempel. Kaiser Ly Thanh Tong ließ den Tempel 1070 erbauen und widmete ihn Konfuzius mit der Absicht Geisteswissenschaftler und Literaten zu ehren.

Der Literaturtempel ist einer der größten Sehenswürdigkeiten von Hanoi. Errichten ließ ihn König Ly Thanh Tong 1070 zu Ehren des chinesische3n Philosophen Konfuzius, dessn Lehre die Ly-Dynastie zur Staatsreligion erklärt hatte. Vorbild für den Bau war der Konfuziustempel in Oufu, dem Geburtsort des Meisters in China. Im Jahre 1076 erweiterte Ly Nhan Tong den Tempel durch den Anbau des Quoc Tu Giam (Institut für die Söhne des Landes), eine National akademie, in der Prinzen un Adlige in der konfuzianischen Lehre eingewiesen wurden.

Nach einem kleinen Mittags-Snack fuhren wir weiter zur Chua Tay Phuong Pagode und zur Chua Thay Pagode.

Die Tay Phuong Pagode besteht aus drei parallel liegenden einstöckigen Bauten auf einem Hügel, der einem Büffel ähnelt. Bekannt ist sie wegen ihrer sechsundsiebzig aus dem Holz des Jackfruitbaumes geschnitzten Holzfiguren, die hauptsächlich aus dem 18 Jahrhundert stammen.

Thay Pagode

Tay Phuong Pagode

Thay Pagode: die Pagode des Meisters, auch Pagode des Himmlischen Glücks genannt, ist dem Thich Ca Buddha geweiht. Vor der Pagode ist eine kleine Bühne auf Selzen in der Mitte eines Teiches aufgebaut, auf der Wasserpuppentheater gespielt wird.

Am Abend besuchten wir noch ein Wasserpuppentheater und haben uns ein Stück angeschaut. Vestanden haben wir zwar nicht viel aber lustig war es trotzdem. Wasserpuppentheater gibt es nur in Vietnam. Die Schauspieler bewegen dabei die Puppen im Wasser liegend an Stangen. Sollte man sich unbedingt anschauen wenn man in Vietnam ist.

3. Tag - Hanoi (Halong Bucht)
Gegen 08:30 Uhr fuhren wir ca. 3 Stunden zur Halong Bucht. Wir hielten kurz an der berühmten Oper von Hanoi an und fuhren dann weiter 180 km zur Halong Bucht. Wir machten eine vierstündige Kreuzfahrt auf einem tratitionellen Holzboot durch smaragdfarbenes Gewässer und schroffe Kalksetinfelsen der Halong Bucht.Wir machten einen Stopp, um einer der vielen Höhlen dieser Gegend zu besichtigen. Wir segelten vorbei an schwimmenden Dörfern, Fischermännern, die ihre Netze zum Fischfang auswurfen und beobachteten den Rhytmus des täglichen Lebens an der Bucht. Mittag gabe es auf den Schiff. Zum Abschluß durften wir noch ein Bad im 20 Grad kalten Wasser nehmen.

Die Halong-Bucht ist ein rund 1500 km^2 großes Gebiet im Golf von Tonkin, im Norden Vietnams. Nach offiziellen Angaben ragen 1969 Kalkfelsen, zumeist unbewohnte Inseln und Felsen, zum Teil mehrere hundert Meter hoch, aus dem Wasser. Das Kalksteinplateau, auf dem die Bucht beheimatet ist, versinkt. 1994 erklärte die UNESCO die Bucht zum Weltnaturerbe.
 
Durch die Gezeiten und das Wetter haben Wind und Wasser Grotten und Höhlen in den Stein gebildet, die teilweise, wie einige Strände auch, nur bei Ebbe betreten werden können. Viele von ihnen sind grün, also über und über mit Pflanzen bewachsen, auf den Größeren existieren teilweise dichte Dschungel. In den Grotten und Höhlen gibt es bizarr anmutende Stalaktiten und Stalagmiten. Teilweise haben die Naturkräfte reglerechte Durchgänge durch den Fels gebildet.
 
Die mit 354 km² größte Insel ist Gat Ba, auf der etwa 12.000 Insulaner vorwiegend vom Fischfang, der Austernzucht und dem zunehmenden Tourismus leben. Die größte Erhebung beträgt über 330 m. In den 1970er und 80er Jahren war sie Ausgangspunkt zahlreicher so genannter Boat People.

Während der Kriege gegen die Franzosen und Amerikaner wurden einige der Inseln und große Höhlen darauf zu Auffanglagern für Flüchtlinge und Kranke und als Nachschubdepots ausgebaut. So existierte auf Cát Bà in einer Höhle ein Krankenhaus, in dem sich zeitweilig bis zu 300 Personen aufhielten.

Die Bucht wurde u. a. durch den James-Bond-Film Der Mann mit dem goldenen Colt von 1974 bekannt.

4. Tag Hanoi-Hue
Um 04:30 Uhr fuhren wir zum Flughafen. 06:30 Uhr ging der Flug nach Hue. Gegen 07:45 Uhr landeteten wir auf den Flughafen von Hue, wo uns unser zweiter Reiseleiter empfing. Wir machten uns gleich auf den Weg zur Kaiserstadtl. Ca. 10:00 Uhr fuhren wir weiter zum Grab von Tu Duc. 10:45 Uhr ging es dann zum Hotel. Den restlichen Tag hatten wir zur freien Verfügung.
 
Hue war füt mehr als 140 Jahre die Hauptstadt Vietnams. Alte Tempel, kaiserliche Bauten und Gebäude im französischen Stil zeugen von dieser Zeit. Die Stadt besteht seit dem 17. Jahrhundert.

Kaiserstadt:
die Stadt innerhalb der Festung wurde im frühen 19. Jhd. errichtet und der “Verbotenen Stadt” in Peking nachempfunden. Zahllose Paläste und Tempel befinden sich ebenso wie Türme, eine Bücherei und ein Museum in diesen Mauern.
Ngo Mon Tor:
dies ist der Haupteingang zur Kaiserstadt und befindet sich gegenüber des Flaggenturmes. Der mittlere Weg durch die gelben Tore war einzig dem Kaiser vorbehalten, ebenso wie die Brücke über den Lotos-Teich.

Grab von Tu Duc:
dies war einst der königliche Palast des Tu Duc, der Hue vor mehr als 100 Jahren regierte. Die verschiedenen Gebäude befinden sich in einer ruigen Lage inmitten von bewalldeten Hügeln und Seen. Das Grab wurde zwischen 1864 und 1867 erbaut. Tu Duc war der Kaiser, der am längsten regierte und er führte ein sehr luxeriöses Leben

5. Tag:  Hue - Danang - Hoi An:
Wir fuhren 08:00 Uhr los nach Danang. Bei einer Bootsfahrt auf den Parfümsee besuchten wir die Thien Mu Pagode. Danch fuhren wir weiter zum Kaisergrab von Minh Mang. Gegen 10:30 Uhr fuhren wir dann über den wunderschönen Wolkenpass nach Hoi An. 12:15 Uhr erreichten wir den Aussichtspunkt. Gegen 13:00 Uhr aßen wir Mittag in Danang bevor wir zum Cham-Museum weiterfuhren. 14:15 Uhr fuhren wir zum Hotel nach Hoi An, wo wir 15:00 Uhr ankamen..

Auf einem Hügel neben dem Parfüm-Fluss steht die Thien Mu-Pagode, eines der bekanntesten Bauwerke von Vietnam. Der 21 mtr. hohe, achteckige Turm von dieser Pagode ist auch das inoffizielle Wahrzeichen von Hue. Kaiser Thieu Tri ließ den siebenstöckigen Turm Thap Phuoc Duyen im Jahre 1844 errichten.

Die Pagode hinter dem Turm wurde 1601 von dem Herrscher Nguyen Hoang gegründet. Es gibt eine
Legende, die besagt, das eine Fee erschien und den Anwohnern verkündete, das einer hoher Herr
kommen und an dieser Stelle eine Pagode bauen würde. Als Nguyen Hoang von dieser Geschichte
erfuhr, ließ er die Pagode errichten.

Kaisergrab von Minh Mang:
dieser Gebäudekomplex wurde 1840 König Minh Mang errichtet und ist bekannt für seine großartige Architektur, die millitärischen Statuen und die kunstvoll gearbeiteten Dekorationen.

Der Wolkenpass ist Vietnams Wetterscheide zwischen tropischen Süden und subtropischen Norden. Er wurde Wolkenpaß genannt weil sein 496m hoher Gipfel fast immer im Nebel liegt.
Die Franzosen bauten 1888 eine Straße über diesen Berg, die auch im Vietnam strategische Bedeutung hatte.
Vom Parkplatz auf dem Paß kann man die verfallenen Befestigungsanlagen an der Paßstraße sehen.
.....von hier hat man - wenn kein Nebel ist - einen herrlichen Blick über die Hügel- und Küstenlandschaft.

Museum der Cham Skulpturen (Cham Museum)
Das einzige Museum der Welt, dass exklusiv eine grossartige Kollektion von Artefakten des grossen Cham Reichs ausstellen.
Ort: an der Ecke Trung Nu Vuong und Bach Dang Strasse
Geoeffnet: taeglich / 8:00 – 11:00 und 13:00 – 17:00 Uhr

6. Tag: - Hoi An:
Bis 15:30 Uhr war der Tag zur freien Verfügung. Danach machten wir eine Stadtbesichtigung. Wir unternahmen eine Bootsfahrt auf dem Thu Bon Fluss. In Hoi An besichtigten wir den Quang Cong Tempel, die Phuoc Kien Pagode, die japanische überdachte Brücke, die Kapelle der Familie Tran, das Sa Huynh Museum, das Phung Hung Haus und die Quang Dong Pagode.

JAPANISCHE ÜBERDACHTE BRÜCKE: 1593 wurde hier die erste Brücke konstruiert. Sie wurde von der japanischen Gemeinde in Hoi An erbaut, um ihr
Viertel mit dem der Chinesen auf der anderen Seite des Flusses zu verbinden. Die Brücke bekam ein Dach, so dass sie auch Schutz vor Regen und Sonne bot.

Hoi An ist eine malerische Stadt südlich von Da Nang am Fluss Thun Bon gelegen. Den westlichen Kaufleuten war die Stadt während des 17., 18. und 19. Jhd's unter dem Namen Faifo als einer der führenden internationalen Häfen Südostasiens bekannt. Am besten lassen sich einige der nachfolgenden Sehenswürdigkeiten Hoi An's zu Fuß und/oder mit der Fahrradrikscha besichtigen.
QUANG CONG TEMPEL: dieser chinesische Tempel wurde 1653 erbaut und ist Quang Cong gewidmet, dessen teilweise vergoldete Statue sich im zentralen Altar an der Rückseite des Heiligtums befindet. Steinplatten an den Wänden verzeichnen die Namen derer, die zum Bau und zur Restaurierung des Tempels beigetragen haben.
PHUOC KIEN PAGODE: chinesische Pagode aus dem Jahre 1690, die 1900 restauriert und vergrößert wurde. Sie ist typisch für die chinesischen Clans, die sich in der Gegend von Hoi An ansiedelten. Der Tempel ist Thien Hau Thanh Mau gewidmet (Göttin des Meeres und Patronin der Seefahrer und Fischer).
KAPELLE DER FAMILIE TRAN: der Andachtsraum für die Ahnen wurde etwa vor 200 Jahren von Spenden der Familienmitglieder erbaut. Die Tran-Familie stammt ursprünglich aus China und wanderte um 1700 nach Vietnam ein. Die Architektur des Gebäudes ist beeinflusst von chinesischen und japanischen Stilrichtungen.
SA HUYNH MUSEUM: nahe der Japanischen Brücke gelegen, sind hier Stücke aus der frühesten Geschichte Hoi An's ausgestellt.
PHUNG HUNG HAUS: seit 8 Generationen bewohnt die Familie dieses Haus, das eine Kombination aus vietnamesischen, japanischen und chinesischen Stilelementen ist.
QUANG DONG PAGODE: diese Pagode ist Thien Hau gewidmet und sie ist offen für alle chinesischen Kauf- und Seeleute. Es ist ein kleiner Tempel im chinesischen Stil mit einem Torsturz, einem steinernen Hof und Statuen, die glückliche Tiere darstellen. Transfer zum Flughafen Danang.

7. Tag: - Hoi An - Danang - Saigon
06:20 Uhr fuhren wir zum Flughafen von Danang, um nach Saigon (Ho Chi Minh City) zu fliegen. Gegen 09:00 Uhr landetet wir auf den Flughafen von Saigon. Auf den Weg zum Hotel fuhren wir zum Cu Chi Tunnel, wo wir auf den Spuren des Vietnamkrieges wanderten. Gegen 12:15 Uhr fuhren wir nach Saigon, wo wir das Kriegsmuseum, die Kathedrale Notre Dame das Postamt und das Rathaus besichtigten. Das Kriegsmuseum ist nichts für schwache Nerven. Leider gehören die ausgehangenen Bilder zum Krieg dazu, aber trotzdem musste ich nach kurzer Zeit die Räumlichkeiten verlassen.

Die Tunnel von Cu Chi sind ein Tunnelsystem, in dem sich vietnamesische Partisanen im Vietnamkrieg von 1960 bis 1975 versteckt hielten. Der Kreis Cu Chi, nachdem die Tunnel benannt sind, liegt im Verwaltungsgebiet von Thanh pho Ho Ch Minh (Ho-Chí-Minh-Stadt).
 
Die ersten Tunnel von Củ Chi sind 1948 im Krieg gegen die Kolonialmacht Frankreich entstanden, um Waffen, Vorräte und auch schon Menschen zu schützen. Nachdem die Vietnamesen über die Franzosen gesiegt hatten, entsandten die USA Truppen nach Vietnam. Als sie unweit von Củ Chi ein Hauptquartier errichteten, ahnten sie noch nicht, dass der Feind unter der Erde lauerte. In den sechziger Jahren gruben nordvietnamesische Partisanen immer weiter und immer tiefer, bis das Tunnelsystem auf eine beachtliche Länge von 200 Kilometern auf drei Ebenen angewachsen war. Unter der Erde entstanden richtige Städte mit Schulen, Lazaretten, Büros, Schlafgelegenheiten usw. Alle unterirdischen Gebäude waren mit Tunneln von ca. 80 cm Höhe und 60 cm Breite verbunden. Zur Außenwelt konnte man durch Klapptüren, die mit Laub und Gras bewachsen waren, gelangen. Alle Eingänge waren durch einfache, aber wirkungsvolle Fallen gesichert.

Die USA sowie ihre Verbündeten versuchten mehrmals die Tunnel einzunehmen oder zu zerstören. So wurde zum Beispiel probiert die Tunnel mit B-52-Bombern so lange zu bombardieren bis die Tunnel einstürzten. Ein anderer Plan war der Einsatz von Gas, da die Vietnamesen, aber eine Art Siphon eingebaut hatten, war auch dies wirkungslos. Dieser und andere Pläne funktionierten also nicht und so beschlossen die USA eine Spezialeinheit auszubilden, die die Tunnel einnehmen sollten. Die Soldaten dieser Spezialeinheit erhielten den Spitznamen „Tunnelratten“ und waren nur mit einer Pistole, einem Messer und einer Lampe bewaffnet. Die „Tunnelratten“ operierten in der Regel in Zweierteams.

Kathedrale Notre Dame:
sie liegt im Zentrum des Regierungsviertels und wurde zwischen 1877 und 1883 erbaut. Sie ist neoromanischen Stils und hat zwei hoho quadratische Türme mit eisernen Spitzen. Vor der Kathedrale steht eine Statue der Jungfau Maria.

8. Tag. Sagon (Mekong Delta)
Am achten und vorletzten Tag unserer Rundreise fuhren wir gegen 08:30 Uhr zum Mekong Delta. Dabei hielten wir am Cao Dai Tempel in Ben Luc an, um diesen zu besichtigen. Danach fuhren wir weiter. Nach ca. 4 Stunden kamen wir an unserem Boot an. Folgendes haben wir besichtigt:
 
MY THO: Hauptstadt der Provinz Tien Giang. Die Wirtschaft basiert auf Fischerei und dem Anbau von Reis, Kokosnüssen, Bananen, Mangos, Longans und Zitrusfrüchten.
CAI BE SCHWIMMENDER MARKT: ein geschäftiger Markt mit Großhändlern, deren große Boote hier festmachen und die sich jeder auf eine oder mehrere Sorten Früchte oder Gemüse spezialisiert haben. Die Kunden fahren mit kleineren Booten umher und finden sehr schnell das Gesuchte, da die größeren Boote ihre Ware exemplarisch an einem hohen Holzpfahl befestigt zur Schau stellen. Außerdem bieten sich gute Ausblicke auf die große katholische Kathedrale am Fluss.
 
Gegen 15:00 Uhr fuhren wir zurück nach Saigon. Wir besichtigten noch zum Abschluß Chinatown.

Das Mekong-Delta ist eine Region im Südwesten von Vietnam, in dem der Fluss Mekong mit einem Netz aus Flussarmen, das durch Kanäle verbunden ist, in das Südchinesische Meer mündet. Das Delta ist durch Sedimentation entstanden und wächst heute immer noch jährlich um 80 Meter. Es umschließt eine Fläche von 39.000 km² und das überschwemmte Gebiet variiert saisonal.
 
Im Mekong-Delta herrscht eine flache, üppige und grüne Vegetation vor.

Durch den fruchtbaren Schwemmlandboden ist intensive Landwirtschaft in dem dicht bevölkerten Gebiet möglich, durch die jährlich die Produktion von 16 Mio. Tonnen Reis in 3 Ernten sichergestellt ist. Es wird auch deshalb "die südliche Reiskammer Vietnams" genannt. Zudem werden Nahrungsmittel wie Fisch, diverse tropische Früchte, Zuckerrohr und Kokosnüsse produziert.
 
Die Mangrovensümpfe um die Provinz Cà Mau bilden im Delta einen Gegensatz zu dem nördlich davon liegenden fruchtbaren und dicht besiedelten Gebiet. Aufgrund der gegebenen Wasserlandschaften ist es normal, dass die Einwohner zum größten Teil auf dem Wasser arbeiten, wohnen und leben. Jede noch so kleine Hütte hat hier Zugang zu einem Wasserweg, während eine Anbindung an eine befahrbare Straße längst nicht nicht überall gegeben ist.
  
Hauptsächlich besteht die Bevölkerung des Deltas aus Vietnamesen. Ca. 15% sind Khmer und ca. 5% Chinesen. In einigen Regionen lebt die Minderheitsgruppe der Cham. Es leben in dieser Region unterschiedlichste Religionsangehörige zusammen wie z.B. Buddhisten, Anhänger des Cao Đài, Hòa Hao, Katholiken und Muslime.

Das Deltagebiet gehörte im 18. Jahrhundert zum Königreich der Khmer und wurde vom modernen Vietnam beansprucht und folglich besiedelt. Es wird heute noch von den Kambodschanern "unteres Kambodscha" (Kamputschea Krom) genannt. Während des Vietnamkrieges war das Mekong-Delta einer der Hauptschauplätze der Kämpfe zwischen den FNL-Guerillas und den US-Streitkräften.

Die Roten Khmer beanspruchten das Mekong-Delta aus den genannten historischen Gründen und griffen wiederholt das vietnamesische Grenzgebiet an. Verschleppte Vietnamesen wurden häufig im berüchtigten Gefängnis Tuol Sleng ermordet (im Museum sind ihre Fotos ausgestellt). Diese Aggressionen bildeten eine, wenn nicht die Begründung für den Einmarsch vietnamesischer Truppen in Kambodscha im Jahr 1978, der zum Sturz der Roten Khmer führte.
 
 9. Tag. Transfer:
Am neunten und letzten Tag fuhren wir nach Phan Tiet zu unseren Anschlußaufenthalt im Seahorse Resort.
 
Fazit:
Vietnam ist ein schönes Land, das immer eine Reise wert ist. Gewöhnen mussten wir uns an den zahlreichen Mopeds und den Verkehr. Es gibt zwar wie überall Verkehrsregel, aber es hält sich keiner dran. Rote Ampeln oder Fußgängerüberwege gibt es zwar aber sie sind anscheinend nur Atrappe. Man muss also sehr vorsichtig sein wenn man die Straße überquert. Die Vietnamesen können auf Dauer sehr nervig werden. Da nützt es auch nicht wenn man sie einfach ignoriert, sie lassen einfach. nicht locker. Aber sie begegnen einen immer freundlich.